< img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=601294237724999&ev=PageView&noscript=1" /> Kaffee-Anbaugebiete – Hannoversche Kaffeemanufaktur

Kaffee-Anbaugebiete

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Kaffee-Anbaugebiete

Das Ursprungsland des Kaffees findet oftmals viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei bestimmen die Anbaugebiete von Kaffee den Geschmack des Kaffees grundlegend. Zunächst einmal handelt es sich bei der Kaffeepflanze um eine der empfindlichsten Pflanzen, die nicht überall wachsen. Deshalb gibt es in Deutschland keine Plantage, an der Arabica-Bohnen angebaut werden. Die meisten Anbaugebiete befinden sich Übersee, wie zum Beispiel in Afrika, Asien oder auf Costa Rica. Hier wachsen Arabica-Bohnen und Robusta-Bohnen auf unterschiedlichen Höhen. Wer den Kaffee der Welt und seine unterschiedlichen Geschmäcker verstehen möchte, sollte sich mit den Kaffee-Anbaugebieten etwas auseinander setzen.

Wo wachsen Arabica- und Robusta-Kaffeebohnen?

Wenn die Kaffeebauern eine besonders ertragreiche Kaffeeernte erhalten wollen, müssen Sie der Kaffeepflanze ideale Bedingungen bieten. So wirken sich die Temperaturen, die Niederschlagsmenge, die Sonneneinwirkung, die Höhe und die Bodenqualität ebenso wie viele andere klimatische Bedingungen auf den Kaffee aus. Deshalb kann Kaffee nur in verschiedenen und wenigen Orten der Welt angebaut werden.

Eine Kaffeepflanze mit den Kaffeekirschen ist zu sehen.
Der Anbau von Kaffeepflanzen ist nur in wenigen Orten der Welt möglich.

Die Kaffee-Anbaugebiete des Kaffeegürtels

Der eine oder andere Kaffetrinker hat vielleicht schon einmal von dem Kaffeegruppe gehört. Es handelt sich hierbei um die Anbaugebiete für Kaffee, die tatsächlich ähnlich wie ein Gürtel um die Erdkugel verteilt sind. Deshalb ist unter den erfahrenen Kaffeetrinkern vom Kaffeegürtel die Rede. Die Kaffeeanbaugebiete befinden sich in der Nähe des Äquators und entweder in subtropischen oder in tropischen Klimazonen.

Genau in dieser Region gibt es die idealen Bedingungen für Arabica und Robusta. Die empfindlichen Kaffeepflanzen vertragen weder Frost noch zu starke Hitze. Sie lieben das tropische Wechselklima. Auch wenn die Kaffee-Anbaugebiete alle Ähnlichkeiten was das Klima anbelangt aufweisen, bedeutet das nicht, dass der Kaffee gleich schmeckt. Zwischen den Anbaugebieten gibt es eklatante Unterschiede. Wer mehr über den Geschmack der Arabica- und Robusta-Bohnen erfahren möchte, sollte sich mit den Anbaugebieten in Brasilien, Costa Rica oder Afrika auseinandersetzen.

Die Kaffeeanbaugebiete von Arabica und Robusta

Die Robusta Bohnen und die Arabica Bohnen sind weltweit die gefragtesten Bohnen. Der Marktanteil der Arabica-Bohnen im Vergleich zum Weltmarkt kommt auf erstaunliche 70 %. Das mag an dem besonders aromatischen Geschmack liegen. Dafür ist wiederum die Höhe der Anbaugebiete mit verantwortlich. Mit zunehmender Höhe, in der die Kaffeepflanzen wachsen, wird es immer kälter. Dadurch verlangsamt sich ihr Wachstum. Die Kaffeekirschen können durch das langsame Wachstum mehr Geschmack entwickeln.

Eine Arabica-Pflanze wächst auf Höhen von 600-1.200 m. Das sichert ihr einen besonders kräftigen und intensiven Geschmack. Deshalb werden die Arabica-Bohnen oftmals für den Espresso verwendet. Gleichzeitig bildet eine Beimischung dieser Bohnen die begehrte Crema des Kaffees. Im Vergleich dazu wachsen die Robusta-Bohnen auf 300-800 m Höhe. Sie sind die optimalen Kaffeebohnen für den Vollautomaten und bringen hier die vielfältigen Geschmacksrichtungen besonders gut zur Entfaltung.

Die bekanntesten Kaffee-Anbaugebiete auf der Welt

Heute kannst du davon ausgehen, dass über 34 % des gesamten Kaffees auf der Welt aus Brasilien kommt. Brasilien ist der bekannteste und größte Exporteur für Kaffeebohnen. In dem Land befinden sich mehr als 300.000 Kaffees. Zu 20 % werden Robusta-Bohnen angebaut und zu 80 % die beliebten Arabica-Bohnen. Für Brasilien ist die Kaffeebohne nicht nur eines der wichtigsten Exportgüter. Sie ist zugleich Teil der Kultur. So steht das Kaffeetrinken und der Genuss des Kaffees in Brasilien in enger Verbindung mit der Gastfreundschaft der Bevölkerung. Sie können sich vorstellen, dass der Konsum des Kaffees in Brasilien besonders hoch ist.

Hättest du vielleicht gedacht, dass fast ein Drittel des Kaffees, den die Deutschen trinken aus Brasilien kommt?

Auf dem zweiten Platz, wenn auch abgeschlagen, folgt Vietnam. Vietnam ist besonders bekannt für die Robusta-Bohne, die hier auf einen Gesamtanteil von 95 % kommt.

Natürlich gibt es noch viele andere Anbaugebiete für den beliebten Kaffee. Dazu gehören unter anderem:

Sie sollten sich einmal quer durch alle Kaffeeanbaugebiete der Welt kosten und intensiv den Geschmack testen. Zwischen den einzelnen Sorten gibt es zum Teil große Unterschiede, was den Kaffeeanbau der Regionen anbelangt. So besitzt jeder einzelne Sorte in einem Land ihr eigenes Aroma.

Kaffeekirschen leuchten in einem satten rot.
Jede Sorte besitzt ein eigenes Aroma.

Was ist das Ursprungsland des Kaffees?

Eines steht fest: Heute können wir uns den Kaffee nicht mehr aus unserem Leben wegdenken. Doch hast du dich schon einmal gefragt, wo die Heimat des Kaffees ist? Ausgehend von einer Legende soll die erste Kaffeepflanze in Äthiopien gewachsen sein. Ein Hirte mit Namen Kaldi entdeckte diese per Zufall. Seine Ziegen ließen sich die roten Kaffeekirschen schmecken und waren danach ungewöhnlich aufgeweckt.

Die erste Erwähnung vom Kaffee reicht in den Südwesten von Äthiopien um 900 nach Christi. Damals gossen die Menschen die Blätter und die getrockneten Kirschen mit heißem Wasser auf. Später ging es für den Kaffee in das osmanische Reich und nach Istanbul. Man fand heraus, dass ich die Samen rösten und fein mahlen ließen.

In Istanbul eröffnete im 16. Jahrhundert das erste Kaffeehaus. Dabei war es damals unter dem Herrscher Murat IV verboten Kaffee zu trinken. Viele Kaffeehäuser wurden niedergerissen und die Trinker des Kaffees verfolgt und bestraft. In Deutschland ist es einem bayerischen Mediziner aus Augsburg zu verdanken, dass wir heute Kaffee trinken. Er reiste 1582 durch den Orient und brachte Kaffee als ein Mitbringsel und Souvenir mit nach Europa.

Wo wachsen die Arabica-Bohnen?

Ursprünglich sollen die Arabica-Bohnen und die dazugehörende Kaffeepflanze in dem südwestlichen Teil von Äthiopien gewachsen sein. Sie entstand dort vor ungefähr 10.000 Jahren als Hybrid aus zwei anderen Kaffeepflanzen. Mittlerweile wachsen die Arabica-Bohnen auch in Kenia, Brasilien und Kolumbien.

Kaffeeplantage in Thailand mit einem roten Schild der Hannoverschen Kaffeemanufaktur im Vordergrund und blauem Himmel im Hintergrund.
Ein Anbaugebiet in Thailand.

Kaffee aus Costa Rica

Im kleinen Costa Rica ist der Kaffee ein wichtiger Wirtschaftszweig, der für das Leben der Menschen eine große Bedeutung hat. Neben den Bananen gehört der Kaffee nämlich zu den wichtigsten Produkten. Er kam damals im 18. Jahrhundert von der Karibik bis nach Costa Rica. Die Kaffeepflanzen lieben die geographischen Gegebenheiten von Costa Rica. Das bringt einen besonders abwechslungsreichen Kaffee hervor. In diesem Land gibt es sehr viele bergige Gebiete, Vulkane und Küsten sowie Schwimmlandschaften. Das führt zum Teil zu starken Temperaturunterschieden und zu einem sehr vielfältigen Klima.

Die Kaffeepflanze kann also die unterschiedlichen Noten und Aromen der Kaffeebohnen besonders gut ausbilden. Costa Rica gehört zu den Anbaugebieten, in denen der Anbau der Robusta vom Gesetz her untersagt ist. Auf diese Weise möchte man das Aussterben seltener Arabica Arten wie zum Beispiel Villa, Caturra und Typica verhindern. Deshalb gibt es hier sehr strenge Umweltrichtlinien zum Schutz der Natur und zur Sicherung des Kaffeeanbaus. Kaffee-Anbaugebiete wie Costa Rica punkten mit der optimalen geographischen Lage und einem außergewöhnlichen Klima. Das macht den Kaffee aus diesem Gebiet zum Beispiel sehr bekömmlich und mild. Gleichzeitig kann der Kaffee eine sehr komplexe Struktur aufweisen -ebenso wie einen süßen Beigeschmack.

Kaffeeanbaugebiete: Kaffee aus Kolumbien

Viele Kenner bezeichnen den Kaffee aus Kolumbien als den hochwertigsten Kaffee, den es auf der Welt gibt. In einer langjährigen Tradition werden hier vor allen Dingen Arabica Kaffeebohnen angebaut. Das mag nicht zuletzt an den einzigartigen geographischen Bedingungen vor Ort liegen. Auf Grundlage dessen entsteht ein besonders hochwertiger Kaffee. Kolumbianischer Kaffee gehört also zu den vielfältigsten und besten Varietäten, weshalb er auf der ganzen Welt so beliebt ist. Kolumbien ist vor allen Dingen gekennzeichnet durch die Anden, diese verlaufen in drei parallelen Gebirgszügen. Sie durchdringt das gesamte Land von Süden nach Norden. In diesen Gebieten wird ein Großteil des Kaffees angebaut.

Kaffeeanbaugebiete – Indonesien

Tatsächlich kommen sehr viele beliebte Kaffees direkt aus Indonesien. Wenn es um die Vielfalt des Kaffees geht, ist Indonesien führend und bringt viele bekannte Arabicas heraus. Insbesondere die Insel Java hat große Bedeutung als eines der wichtigsten Kaffeeanbaugebiete. Gleichzeitig produziert Indonesien die größte Menge Robusta-Kaffee. Zu den bekanntesten Kaffeesorten weltweit gehört heute eine ganz besondere Spezialität: Der Kopi Luwak. Hier werden die Kaffeebohnen von Katzen gefressen und ausgeschieden. In ihrem Magen durchlaufen die Bohnen eine wichtige Verarbeitung, die sich maßgeblich auf den vollmundigen und süßlich Kaffee auswirkt. Die Produktion dieser Kaffeebohnen ist äußerst aufwändig, weshalb er nur zu einem hohen Preis zu haben ist. Wir unterstützen diesen Kaffee nicht, haben ihn lediglich zur Vollständigkeit hier aufgeführt. Aus Indonesien und der Insel Java stammt beispielsweise auch der Java Jampit.

Wie du siehst, ist für viele Regionen der Kaffeeanbau einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Daraus haben sich weltweit unzählige Sorten der größten und kleinsten Anbaugebiete ergeben. Es gibt kaum ein anderes Heißgetränk, das mit so einem komplexen Aroma aufwartet. Das verspricht eine enorme Vielfalt für den Kaffeeanbau und die unterschiedlichen Regionen der Welt.

Exotische Sorten und Regionen

  • Sorte: Liberica – in Deutschland ist diese Sorte weniger verbreitet. Sie enthält unter den Kaffeesorten viel Koffein und geht auf eine sehr harte und saftlose Kaffeebohne zurück. Der Zuckeranteil ist niedrig, was einen äußerst intensiven und bitteren Geschmack herbeiführt, der nicht jedem schmeckt.
  • Sorten: Peaberry – erfahrene Kaffeetrinker kennen diese Sorten auch unter der Bezeichnung Superstar oder Perlbohne. Diese Bohnen wachsen zu zweit an einer Frucht heran. Die Zwillinge berühren sich an einer Stelle. Hier bilden sie eine typische Naht beziehungsweise eine flache Seite. Im Vergleich dazu wachsen diese äußerst seltenen Sorten als Einzelkinder, was sie deutlich runder macht. Das konzentriert das Aroma auf eine einzelne Kaffeebohne und führt dazu, dass diese Sorten sehr intensiv und fruchtig schmecken und dabei eine sehr angenehme und runde Sinn zu haben.

Fair gehandelt – Kaffeeanbaugebiete

Wo der Kaffee wächst, ist also maßgeblich für seinen Geschmack. Wie sich die Lebensbedingungen für die Kaffeebauern entwickeln, das haben zum Teil die Verbraucher in den Händen. Dank Zertifikaten wie zum Beispiel Fairtrade kannst du dafür sorgen, dass mehr Geld an die Kaffeebauern geht und du damit ihre Zukunft sichern kannst. Oftmals wachsen die Kaffeepflanzen nämlich in Entwicklungsländern oder sehr armen Ländern. Das gestiegene Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie faire soziale Bedingungen wächst bei den meisten Kaffeetrinkern. Diese wollen vermehrt wissen, woher die größten Kaffeelieferanten ihre Bohnen beziehen und wo diese wachsen.

Sie sollten sich also nicht nur darüber informieren, wo die Länder liegen und was die Vorteile eines Landes wie zum Beispiel Guatemala sind, sondern unter welchen Voraussetzungen jede Bohne angebaut und vertrieben wird. Das gilt insbesondere für die ärmsten Länder im Kaffeegürtel.

Wie wichtig sind die Kaffeeanbaugebiete für den Geschmack?

Ausgehend von diesem Beitrag hast du gelernt, wie maßgeblich eine Region und ihre klimatischen Bedingungen den Geschmack und das Aroma beeinflussen. Bedeutend ist der Kaffeegürtel, denn alle Länder und Anbaugebiete für den Kaffee sind ähnlich wie ein Gürtel auf der Erdkugel angeordnet. Hier befinden sich für den Anbau des Kaffees klimatisch optimale Bedingungen in der Nähe des Äquators. Jede einzelne Bohne bekommt ausreichend Zeit, um zu wachsen und ihr volles Aroma zu entfalten. Zu den beliebtesten Ländern und Regionen kommen aber immer wieder neue exotische Plätze hinzu, da viele Regionen den Kaffeeanbau als wichtigen Wirtschaftszweig für sich entdecken.