Viele denken, Cold Brew sei einfach eine andere Bezeichnung für Eiskaffee. Tatsächlich unterscheiden sich beide Zubereitungen jedoch deutlich voneinander. Hier erfahren Sie, worin der Unterschied liegt und wie Sie Cold Brew ganz einfach selbst zubereiten können.

Bei der Zubereitung von Cold Brew kommt gemahlener Kaffee nicht mit heißem, sondern ausschließlich mit kaltem Wasser in Kontakt. Da die Extraktion bei niedriger Temperatur deutlich langsamer verläuft, braucht Cold Brew vor allem eines: Zeit. Erst nach mehreren Stunden kann das Wasser die gewünschten Aromen und Geschmacksstoffe aus dem Kaffeemehl lösen. Das Ergebnis ist ein Kaffee mit milderem Profil, feiner Süße, geringerer Bitterkeit und meist auch einer zurückhaltenderen Säure. Häufig wird Cold Brew zunächst als Konzentrat zubereitet. Deshalb kann er vor dem Servieren – je nach Geschmack – mit Wasser, Eis oder Milch verdünnt werden.

Für Cold Brew eignet sich ein mittelgrober Mahlgrad. Ist der Kaffee zu fein gemahlen, kann das Ergebnis schnell zu intensiv oder bitter wirken. Ist der Mahlgrad zu grob, fehlt es dem Getränk häufig an Fülle und Balance. Ein bewährtes Verhältnis liegt bei etwa 1:5 – also ein Teil Kaffee auf fünf Teile Wasser. Im folgenden Beispiel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einen aromatischen Cold Brew zubereiten.




Falls Sie keine French Press besitzen, können Sie alternativ auch ein großes Glas verwenden. Folgen Sie dafür denselben Schritten und lassen Sie den Kaffee ebenfalls im Kühlschrank ziehen. Anschließend gießen Sie den Cold Brew vorsichtig ab, sodass der Kaffeesatz möglichst im Gefäß zurückbleibt. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zubereiten und Genießen.