Cappuccino Zubereitung

Kaffee Americano
2. April 2021
Siebträgermaschine
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Cappuccino Zubereitung

Cappuccino ist eine der klassischen Espresso-Variationen mit einem Milchanteil. Die geschmackliche Besonderheit des Cappuccinos besteht in der warmen Milch, dem cremigen Schaum und dem intensiven Espresso. Kaffee finden sind sich einig: Es gibt kaum etwas Besseres als einen original zu bereiteten Cappuccino. In diesem Beitrag widmen wir uns der Cappuccino Zubereitung, den Sie zu Hause mit Ihrer Siebträgermaschine selber machen.

Für einen originalen Cappuccino oder einen ähnlichen Kaffee benötigen Sie zu Hause eine Espressomaschine. Das ist eine Siebträgermaschine, mit der Sie zunächst einen Espresso herstellen und danach die Milch aufschäumen. Das ist die wichtigste Voraussetzung für eine korrekte Zubereitung. Für den perfekten Cappuccino müssen Sie zunächst einen Espresso zubereiten und dann einen feinporigen Milchschaum selber machen.

Anleitung für die Cappuccino Zubereitung

1. Schritt: Die Cappuccino Tasse wärmen Sie im ersten Schritt mit etwas heißem Wasser vor. So vermeiden Sie Temperaturunterschiede, die den Geschmack des Cappuccinos verfälschen. 2. 25 bis 30 ml Espresso in die Tasse einlaufen lassen. 3. 100 bis 150 ml Milch feinporig aufschäumen bei einer Milchtemperatur von maximal 65 °C. 4. Den fertigen Cappuccino umrühren und genießen.

Die Bedingung für die Cappuccino Zubereitung ist zunächst der Espresso. Das konzentrierte kleine italienische Kaffee erkennen Sie an der haselnussbraunen Crema auf der Oberfläche und an dem vollmundigen Geschmack. Zunächst brauchen Sie eine gute Kaffeemühle oder noch besser eine Espressomühle. Hier können Sie die Espresso-Bohnen frisch rösten.

Heizen Sie die Espressomaschine vor und verwenden Sie eine Siebträgermaschine mit einem Tamper. In diesem Tamper können Sie das Kaffeemehl verdichten. Es handelt sich hierbei um ein spezielles Sieb für den perfekten Kaffeegenuss. Das frische gefilterte Wasser läuft durch die Espressomaschine und das Espressopulver in die Tasse hinein. Hier finden Sie Tipps zur allgemeinen Kaffeedosierung

Tricks: So gelingt der perfekte Espresso

Mahlen Sie die ganzen Espressobohnen möglichst fein. Sie sollten dafür eine hochwertige Kaffeemühle verwenden, bei der Sie den Mahlgrad für den Kaffee einstellen können. Befüllen Sie dann den Siebträger mit dem frischen Kaffeemehl und verteilen Sie es gleichmäßig. Barista nennen diesen Schritt leveln. Danach drücken Sie das Kaffeepulver in dem Siebträger fest an. Sie tampern das Kaffeepulver.

Das Wasser läuft aus der Brühgruppe. Dieser Schritt heißt flushen. Ist der Siebträger befüllt, hängen Sie ihn in die Brühgruppe hinein. Wärmen Sie die Tassen vor, bevor Sie diese unter den Siebträger stellen. Drücken Sie im Anschluss den Espresso-Bezug und wählen Sie eine Tasse aus. Das Ganze sollte nur nicht länger als 35 Sekunden dauern. Danach können Sie den Bezug stoppen und der Espresso ist fertig. Die halbe Strecke zum Cappuccino sind Sie schon gegangen.

Eine Grundlage für einen aromatischen Espresso sind hochwertige Kaffeebohnen beziehungsweise spezielle Espressobohnen. Kaufen Sie also am besten für einen Cappuccino diese Bohnen. Zumeist erkennen Sie die Espressobohnen an einer dunklen Färbung. Bereits wenn Sie die Bohnenpackung öffnen, sehen Sie eine gleichmäßige Lackierung der Bohnen. Es sollten sich möglichst gar keine brüchigen oder zerstörten Bohnen in der Kaffeetüte befinden.

Werfen Sie einen Blick auf die Espressobohnen aus der Kaffeemanufaktur. Sie versprechen einen vollmundigen und aromatischen Geschmack. Zugleich gewährleisten Sie eine hochwertige Qualität, die sich in einem exzellenten Cappuccino bemerkbar macht.

Den perfekten Cappuccino zubereiten

In eine Tasse Cappuccino passen circa 180 ml. Die Cappuccinotassen lassen sich bestenfalls vorwärmen. So bringen Sie das Porzellan auf Temperatur. Die originalen Cappuccino Tassen haben eine sehr dicke Wand. So können die Tassen die Temperatur möglichst lange speichern. Der Cappuccino sollte also nicht zu schnell kalt werden. Wenn Sie den Cappuccino in einer kalten Tasse zubereiten, können die Temperaturunterschiede dafür sorgen, dass sich die Geschmacksnuancen nicht richtig entfalten. So fühlen Sie am besten das heiße Wasser in die Tasse und lassen es erst dann heraus laufen, wenn Sie den Espresso einfüllen. Für einen Cappuccino brauchen Sie einen einfachen Espresso und nicht unbedingt einen doppelten Espresso.

Während der Espresso in die Cappuccinotassen einläuft, können Sie parallel dazu schon die Milch aufschäumen. Verlieren Sie nicht unnötig Zeit. Für den perfekten feinporigen Milchschaum empfiehlt sich eine Milch mit einem Fettgehalt von 3,5 Prozent. Sie schäumen die Milch in einem anderen Gefäß auf. Anschließend können Sie die aufgeschäumte Milch in die Tasse einfließen lassen.

Neben dem Caffè Latte, dem Latte Macchiato und dem Flat White gehört der Cappuccino zu den beliebtesten Kaffee-Spezialitäten. Eine optische Besonderheit ist das Muster, das Sie mit dem Milchschaum auf die Oberfläche des Cappuccinos zeichnen. Dafür benötigen Sie aber etwas Geschick. Wer die kunstvolle Latte Art beherrscht, dem Gelingen auf der Oberfläche sehr schöne und gleichmäßige Gebilde. In vielen Kaffeehäusern bekommen Sie solche Cappuccinos oder einen Latte Macchiato serviert. Sie sind das Ergebnis von jahrelangem Handwerk und Fingerspitzengefühl der Barista. Mit etwas Übung können Sie aber auch eigene Muster zu Hause auf den Cappuccino zaubern.

Cappuccino Erfindung auf einen Blick

Ursprünglich ist der Name Cappuccino von dem Kapuziner abgeleitet. Hierbei handelt es sich um eine Kaffeespezialität aus Wien, die auf das 19. Jahrhundert zurückgeht. Bei einem Kapuziner mischen Sie einen kleinen Kaffee oder einen Mokka mit Schlagobers oder Schlagsahne anstelle von Latte. Bei dieser Mischung nimmt das Heißgetränk eine Farbe an, die den Kutten der Kapuzinermönche ähnelt. Im ersten Weltkrieg haben die Soldaten aus Österreich den Kapuziner nach Italien gebracht. Die Italiener ersetzten in der Zubereitung die Schlagsahne durch die Milch und schäumten diese mit dem Dampf der Espressomaschine auf. Das war die Geburtsstunde des Cappuccinos, wie wir ihn heute kennen und trinken.

Bis in die Neunzigerjahre wurde Cappuccino in unterschiedlichen Arten auf der ganzen Welt serviert. Überwiegend bestand der Inhalt der deutschen Cappuccinotasse aus Luft. Das Ganze hat sich in den letzten Jahren in der Zubereitung zum Positiven verändert. Dennoch bekommt man heute noch den Cappuccino mit einem riesigen Schaumberg oder mit einem Schokopulver serviert. Das italienische Original unterscheidet sich im Wesentlichen von der deutschen Kategorie, was hierzulande zu einem anderen Geschmacksempfinden geführt hat und in Teilen nicht mehr der echte italienische Espresso und Cappuccino ist.

Dafür sind die Kaffeevollautomaten verantwortlich, denn diese haben die Zubereitung des Klassikers mit Milchschaum und aus echter Milch (Latte) programmiert und im Unterschied durch Ersatzstoffe ersetzt. So wissen viele eigentlich gar nicht, dass der echte Cappuccino gar nicht mit einem riesigen Schaumberg getrunken wird. Dieser verändert eigentlich den originalen Geschmack.

Welche Zutaten benötige ich für die Cappuccino Zubereitung?

Das Rezept für einen Cappuccino ist eigentlich gar nicht so schwer. Das Original besteht aus heißer Milch/ Latte und Milchschaum sowie Espresso. Bisher ist eigentlich noch nicht geklärt, in welchem Verhältnis der originale Cappuccino zubereitet wurde. Heute liegt der Espresso-Milch-Milchschaum-Anteil bei 1 zu 1 zu 1 oder bei 1 zu 2 zu 2. Im Netz finden sich die unterschiedlichsten Anleitungen und Variationen, was das Rezept anbelangt. Als Leitformel sollte ein Cappuccino zwischen 125 g und 180 g wiegen.

Würde das Verhältnis nun bei 1 zu 1 zu 1 liegen, bedeutet das einen doppelten Espresso mit 50 ml, 50 ml Milchschaum und 50 ml Milch. Liegt das Verhältnis bei 1 zu 2 zu 2, kommt er einfache Espresso mit 25 ml auf 50 ml Milchschaum und 50 ml Milch. Das Mengenverhältnis wie in dem oben genannten Beispiel wirkt sich nicht maßgeblich auf den Geschmack eines guten Cappuccino aus. Es spielt also keine Rolle, ob der exakte Anteil Milch (Latte) und Milchschaum auf den Espresso trifft. Das Ergebnis muss schmecken. Die Schaumschicht sollte eine Dicke von ungefähr 10 mm haben. Entscheidender wirkt sich die Menge an Espresso in einem Cappuccino aus.

Tipps: Die meisten, die bisher vorwiegend Kaffee aus dem Folter mit Milch und Zucker getrunken haben, werden vermutlich die Konzentration 1 zu 2 zu 2 geschmacklich mehr zu schätzen wissen. Denn eigentlich wirkt sich der intensive Espresso Geschmack maßgeblich auf den Cappuccino aus, der dies zu einem recht starken Heißgetränk macht. Sie sollten also beide Verhältnisse testen und danach entscheiden, wie Sie den Kaffee bzw. den Cappuccino zubereiten.

Kann ich zu Hause einen perfekten Cappuccino zubereiten?

Die Zubereitung zu Hause ist mit den richtigen Zutaten und Hilfsmitteln absolut möglich. Darüber hinaus benötigen Sie etwas Erfahrung, Fingerspitzengefühl und natürlich Leidenschaft für das Heißgetränk. Das gilt auch für die Auswahl der passenden Kaffeebohnen, die in Ihrem Warenkorb landen.

Die Utensilien für die Kaffeespezialitäten:

- Siebträgermaschine mit einer Milchaufschäumdüse

- Hochwertige und frischer Espressobohnen

- Eine elektrische Kaffeemühle oder Espressomühle

- Ein Edelstahl-Milchkännchen bzw. ein Pitcher

- Milch mit einem Fett-Anteil von 3,5 %

- Eine Cappuccinotasse mit einem Vollumen von 200 ml

Die Milch und Milchschaum für den Cappuccino

Den Milchschaum bekommen Sie mit einer Dampflanze und etwas Übung sehr feinporig hin. Es gibt spezielle Kaffeebereiter, wie die Zweikreismaschinen oder die Dualboiler, mit denen Sie gleichzeitig den Espresso beziehen und den Milchschaum herstellen. Bei den Einkreismaschinen müssen Sie das Ganze nacheinander machen. Eigentlich können Sie fast jede Milch aufschäumen. Sie sollte natürlich frisch sein. Die entrahmte und die fettarme Milch, laktosefreie Milch, Vollmilch oder H-Milch ebenso wie Sojamilch eignen sich für den Italiener. Ausgenommen davon sind Kokosmilch und Mandelmilch, diese lassen sich nicht aufschäumen.

Tipps: Echeidend ist nicht das Fett, sondern das Eiweiß. Werfen Sie von daher einen Blick auf die Nährwertangaben, die sich auf der Verpackung befinden. Mit einem hohen Eiweißanteil gelingt ein schöner fester Milchschaum. Besonders gut gelingt das zum Beispiel mit einer frischen Bio Vollmilch, die einen Fettanteil von 3,5 % hat. Sie sollten sicherheitshalber immer einen Blick auf die Nährwertangaben werfen. Nicht zu vernachlässigen ist der intensive und höhere Geschmack bei einer fetthaltigen Milch, da Fett ein Geschmacksträger ist.

Werfen Sie einen Blick auf das Menü und entscheiden Sie sich für aromatische Bohnen, die in bestimmte Geschmacksrichtungen und Kategorien zugeordnet sind. Die Unterschiede erkennen Sie direkt in der Beschreibung und im Rezept der Röstung und Zusammensetzung. Capuccino-Fans lesen sich in jede Kategorie ein und kennen dann die Unterschiede der Originale aus Italien und aus aller Welt.

Milch und Milchschaum: Umgang mit der Dampflanze

Mit einer Kaffeemaschine oder einer Siebträgermaschine und einer Dampfdüse müssen Sie zunächst Luft in die Milch bringen. Dadurch entstehen Bläschen gleichzeitig wird die Milch erhitzt. Beides sollten Sie getrennt voneinander erledigen. Bereits in der Ziehphase, wäre es ratsam, die Milch auf zu schäumen. Dabei hören Sie ein Geräusch das an Schlürfen erinnert.

1. Hat sich das Volumen der Milch verdoppelt und die Milch eine Temperatur von 36 °C, stecken Sie die Dampflanze etwas tiefer in die Kanne.

2. Nun befinden Sie sich in der Rollphase, in der die Milch auf 60-65 °C erhitzt wird.

3. In dieser Phase sollten Sie die Dampflanze leicht schräg halten, Sie können die Milch beim wirbeln beobachten.

4. Verwenden Sie ein Thermometer, so können Sie die Milchtemperatur im Kännchen kontrollieren.

5. Haben Sie kein Thermometer zur Hand, erhitzen Sie das Ganze bis der Boden des Kännchens für die Hand zu heiß wird. Direkt nach dem Aufschäumen reinigen Sie mit einem sauberen und feuchten Tuch die Dampflanze und drehen das Dampfventil für kurze Zeit auf.

6. Letzter Schritt: So entfernen Sie die Milchreste aus dem Inneren und sorgen für eine sichere Hygiene.

Milchschaum in den Cappuccino eingießen

Direkt nach dem Schäumen sollten Sie den Schaum sofort in den Cappuccino gießen. Es dauert zumeist nur 30 Sekunden, bis ich die heiße Milch vom Schaum trennt. Beim Eingießen sollte der Schaum zunächst auf die Crema des Espressos treffen. Am besten setzen Sie das Kännchen direkt am Rand der Tasse ab, so läuft ein feiner Strahl direkt in die Tasse. Wir sollten dabei unbedingt sorgsam und langsam vorgehen andernfalls läuft die Milch einfach durch den Schaum hindurch und der Schaum bleibt zurück in dem Kännchen.

Ist die Cappuccinotasse dann halb voll, erhöhen Sie die Fließgeschwindigkeit. In diesem Prozess steigt die Milch an die Oberfläche. Wenn Sie etwas Fingerspitzengefühl und Übung mitbringen, können Sie dann mit der aufsteigenden Creme ein schönes Muster auf die Oberfläche des Cappuccinos zaubern.

Tipps: Anfänger sollten sich aber erst einmal darauf besinnen, dass auf der Cappuccinotasse ein Cremerand bleibt. Nur so schmeckt der erste Schluck nach Kaffee und nicht nach Milchschaum. Sie sorgen mit dieser Zubereitung für eine perfekte Verbindung der Aromen in dem Cappuccino. Dafür sollten Sie den Cappuccino vor dem Trinken auch umrühren.

Die perfekten Bohnen für den Cappuccino

Sie benötigen hochwertige Espressobohnen. Kaffeetrinker sind gut beraten, wenn sie sich an dem vollmundigen Geschmack des Espressos orientieren und nur auf die besten Bohnen zurückgreifen. Am besten kaufen Sie direkt in der Kaffeemanufaktur oder bei einer lokalen Rösterei. Hier können Sie darauf vertrauen, dass die Bohnen frisch geröstet worden und von guter Qualität sind. Darüber hinaus erfahren Sie direkt über die Verpackung mehr über den Mahlgrad, das Röstverfahren und die Herkunft der Bohnen. Mit diesem Schritt - der Auswahl der Bohnen - sorgen Sie für ein Gleichgewicht im Flavour, puren Genuss und im Unterschied zum Filterkaffee eine perfekte Schaumkrone mit allen Espressomaschinen.