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Robusta vs. Arabica


Robusta vs. Arabica

Die Geschichte des Kaffees begann etwa vor 1100 Jahren. Damals war die Reihe der Kaffeevarietäten noch sehr viel geri-ger, wenn überhaupt vorhanden. Erst um 1300 sagt man sei die erste Varietät entstanden. Der sogenannte Arabica Typica. Aber ich rede hier von Varietäten. Robusta und Arabica sind doch Gattungen; zwei verschiedene Pflanzen!?
Ja und Nein.
Robusta bezeichnet eigentlich eine Varietät der Coffea Canephora und sollte daher nicht unbedingt mit dem Arabica verglichen werden. Hat man sich im allgemeinen Sprachgebrauch auf diese Bezeichnung geeinigt da die einzelnen Varietäten der Canephora Pflanzen sich nicht ausreichend unterscheiden. Arabica hingegen ist ursprünglich eine Kreuzung aus Coffea Canephora und Coffea Eugenioides, welche später aufgrund ihrer geschmacklichen Vorteile weiter Kekreuzt wurde um sich den geschmacklichen Präferenzen anzupassen.Heute gibt es allein vom Arabica über 80 verschiedene Varietäten beim Canephora sind es etwas über 20 welche sich jedoch alle unter dem Begriff Robusta verstehen.

Kaffeebohnen"

Der Geschmack

Auf der geschmacklichen Ebene unterscheiden sich die zwei Gattungen wesentlich voneinan-der. Der Arabica erhält durch die klimatischen Bedinungen unter welchen er gedeiht feine, facettenreiche Aromen, mit je nach aufbereitung und Anbaugebiet hochkomplexen enzymat-schen Fruchtnoten. Durch die geschmackliche Vielfalt ist Arabica-Kaffee seit jeher beliebter als die Alternative was sich auch in der absoluten Mehrheit der Arabicaverkäufe widerspiegelt.Robusta tendiert Geschmacklich richtung Malz und Holz. Oft überzeugt er durch sehr intensiv nussig und schokoladige Aromen und eine feine Süße. Jedoch ist er in der Regel recht schlicht und daher eher weniger als klassischer Filterkaffee anzusehen. Aber das macht den Robusta doch nicht gleich schlechter. Er hat nur andere Anwendungsbereiche. Im Espresso kann ein guter Robusta meist mehr überzeugen als der Beste Arabica. Natürlich Geschmackssache.

Der Anbau

Auch im Anbau unterscheiden sich die zwei Gattungen grundlegend.Arabica ist besonders im vergleich zum Robusta geradezu pingelig. Er fordert, zumindest um einen guten Kaffee zu entwickeln eine Hanglage mit ausreichend, wenn auch nicht zu viel Sonne, regelmäßigem Regen wärend der Blütezeit und kein Regen während der Reifezeit. Dazu kommen ausreichend nährstoffe wie Phosphor und Kalk im Boden und eine hohe luftfeuchtigkeit.Zudem und das ist besonder wichtig, wächst nur in Höhenlagen ab 800 Metern. Die guten eigentlich erst ab 1200 Metern. Bei den Robustakaffees ist es, wie der Name schon sagt, alles ein wenig einfacher. Er kann gut in Höhenlagen ab 400 Metern wachsen. Er wächst auch bei höheren Temperatu-ren und kann sich durch den erhöhten Koffeingehalt auch besser gegen Schädlinge wehren.Zudem hat er eine etwas kürzere Reifezeit und daher nicht die Möglichkeit die fülle an Aromen zu bilden wie der Arabica.

Kaffeebohne

Zwei gegen eine

Einen weiteren großen Unterschied zwischen den beiden Gattungen macht die Pflanze an sich aus. Ja auch bei Arabicas gibt es besondere Züchtungen mit dieser eigenschaft, aber grundl-gend ist sie den Robustas vorbehalten. Es geht hierbei um die Anzahl der Bohnen je Kirsche. Wo ein klassischer Arabica zwei Samen in jeder Kirsche hat, trägt der Robusta nur eine, eine sogenannte Perlbohne, in seiner Frucht. Das bringt einen unschlagbaren vorteil mit sich. Nämlich muss in diesem Fall nur noch eine Bohne mit Nährstoffen und energie versorgt werden und nicht mehr zwei. So kann der Robu-ta teilweise eine unschlagbare Intensität entwickeln, und das trotz der kürzeren Reifezeit.

Zubehör für die Siebträgermaschine

Die Zubereitung des Kaffees in einem Siebträger gehört nicht nur zur Königsklasse. Diese Espressomaschine kitzelt die feinsten Aromen aus jeder einzelnen Tasse Espresso. Wer einen originalen Siebträger zu Hause hat, benötigt für die Zubereitung von Kaffee das passende Siebträger Zubehör. Wir werden in dem folgenden Beitrag die einzelnen Bestandteile des Zubehörs zusammenstellen und erklären. Welches Siebträger Zubehör benutzen die Barista in Deutschland? Gibt es Zubehör, dass eigentlich unnötig ist?

Was gehört zum Siebträger Zubehör?

Es kommt ganz darauf an, was du zu deinem Siebträger dazu bekommen hast. Oftmals musst du passendes Zubehör noch kaufen, um einen Espresso kochen zu können. Gerade Anfänger stoßen da schnell an ihre Grenzen, wenn es um die Ausstattung der Espressomaschine geht. Schließlich hat der Markt auf die wachsende Nachfrage reagiert und somit eine extrem große Auswahl an Zubehör und Materialien geschaffen. Da das Richtige zu finden, ist nicht gerade einfach.

Die Kaffeemühle für den perfekten Espresso

Wir empfehlen dir, eine Mühle für den optimalen Espressogeschmack zuzulegen. Der perfekte Espresso benötigt eine feine Einstellung des Mahlgrades, was bei standardisierten Mahlgraden nicht grundsätzlich passend ist. Die Bohnen können je nach Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und frische eine Justierung des Mahlgrades benötigen. Eine Mühle kann die letzten feinen Geschmacksnuancen für den perfekten Espressogeschmack herauskitzeln. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei Holzmühlen werden die Kaffeebohnen per Hand gemahlen. Hier gibt es Standardeinstellungen, die ausschließlich für Filterkaffee gedacht sind – Oder auch Einstellbare wie die Comandante C40. Elektrische Mühlen gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Preis- und Qualitätsklassen. Optimal ist eine elektrische Mühle, die sehr feine Unterschiede bei der Mahlgradeinstellung zulässt.

Der Tamper

Wenn es um Siebträger Zubehör geht, kommen wir als erstes auf den Tamper zu sprechen. Du solltest mit dem Tamper das Kaffeepulver im Siebträger platt drücken und gleichmäßig verdichten. Keine Frage, der Tamper ist ein Utensil und Zubehör in der Grundausstattung der Barista. Auch wenn das eigentliche Tampern relativ simpel klingt, solltest du dabei einiges beachten. Entscheidend für die Qualität des Espresso ist die Art und Weise, wie du das Kaffeepulver mit dem Tamper festdrückst.

Beim Brühen in einer Espressomaschine erfolgt eine Extraktion aller Geschmacksstoffe, Aromen, Öle und Fette aus den Mahlgut heraus. Zu Deutsch lässt sich der Tamper als der Stampfer übersetzen. Er übernimmt eine der wichtigsten Aufgaben, indem er das Kaffeemehl verdichtet, um für den originalen Espresso den richtigen Geschmack sicherzustellen. Wenn du anstelle eines Tampers die Finger oder die flache Hand nimmst, ist nicht nur die Hygiene nicht gegeben, sondern auch die Gleichmäßigkeit, mit der du das Kaffeemehl verdichtest.

Mit Hilfe eines Tampers wird der Espresso festgedrückt.
Vor den Einsatz in die Siebträgermaschine wird der fein gemahlene Espresso verdichtet.

Was gibt es für Tamper?

Es gibt einige Espressomaschinen, die den Tamper direkt im Siebträger mitbringen. Es handelt sich hierbei um den so genannten Hebeltamper. Die geläufigsten Temper gibt es aber separat als Siebträger Zubehör. Sie bestehen aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff oder Holz. Du solltest dich für einen hochwertigen Tamper entscheiden, denn daran hast du lange Freude. Neben dem Design und der Qualität des Materials kommt es vor allen Dingen auf die Passgenauigkeit der Tamper zum Sieb an, hier kann es unterschiedliche Größen geben.

Tamperstation – so kannst du den Tamper parken.

Nachdem du mit dem Tamper das Kaffeemehl verdichtest hast, legst du ihn am besten an eine spezielle Station. An dieser Station ist der Tamper geschützt vor Kratzern und Schäden. Gleichzeitig kannst du den Siebträger und den Handhebel auf diese Station legen und dann mit dem Tamper das Kaffeepulver fest drücken, ohne dass eines der Zubehörteile einen Schaden nimmt. Gleichzeitig bewahrst du an dieser Station und an dem Arbeitsplatz einen festen Halt und beschädigen nicht die Arbeitsfläche.

Der Espresso im Siebträger wird mit Hilfe der Tamperstation einfacher verdichtet.
Mit Hilfe einer Tamperstation kannst du den Espresso leichter festdrücken.

Das Milchkännchen

Ebenso wichtig für die Zubereitung von Kaffeespezialitäten aus Espresso ist das Kännchen für die Milch. In den meisten Fällen handelt es sich um stabile und einfache Kannen aus Edelstahl oder einem anderen Metall. Sie verfügen über einen breiten Griff, der gut in der Hand liegt. Für das typische Aufschäumen der Milch gibst du diese in das Kännchen hinein und hälst die Düse für den Schaum vorsichtig hinein. Dadurch kommt die Milch erst in die sogenannte Ziehphase und anschließend in die Rollphase. Zugegeben: Für den perfekten Milchschaum musst du schon etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl mitbringen.

Latte Art mit der Kanne

Es handelt sich hierbei um die Kunst, mithilfe der geschäumten Milch grafische Motive oben auf den Kaffee zu zaubern. Eigentlich sieht man dieses Handwerk vor allen Dingen bei den erfahrenen und geschickten Barista. Doch immer mehr Hobby-Barista wünschen sich zu Hause selbst diese Muster und Zeichnungen auf der Tasse. Neben dem Milchkannen ist es auch möglich, mit Hilfe von Schablonen und anderen Hilfsmitteln eine wunderschöne Kaffeeoberfläche zu zaubern.

Auf einen Cappucchino wird ein Schwan mit Hilfe von Latte Art gezeichnet
Zeichnung von einem Schwan auf den Cappuccino.
EIne Tulpe wurde auf den Cappuccino gezeichnet.
Latte Art auf dem Cappuccino.

Zubehör für die Reinigung der Espressomaschine

In regelmäßigen Abständen solltest du die Espressomaschine und all ihre Bestandteile reinigen. Gerade im Innenraum setzen sich sehr gerne Bakterien fest, denn in der feuchtwarmen Umgebung fühlen sie sich pudelwohl. Von daher solltest du regelmäßig eine Spülung durchführen und das notwendige Zubehör für die Reinigung anschaffen. Dazu gehört oftmals ein trockener Pinsel oder eine harte Bürste, mit der du den Tamper und das Sieb sauber bekommst. Gerade wenn du dich für eine hochwertige Maschine entschieden hast, solltest du für qualitativ wertvolle Ergebnisse unbedingt in die regelmäßige Wartung und Pflege investieren. Je nach Sortiment gibt es hier eine breit gefächerte Auswahl.

Was ist ein Abschlagbehälter?

Der Abschlagbehälter heißt auch Knockbox – findet weniger im privaten Raum, sondern in der Gastronomie Verwendung. Der Behälter gilt als ein praktisches Hilfsmittel, das sich auch viele private Barista nach Hause holen. Neben dem passenden Druck kommt es nämlich beim Tamper auf die perfekte Positionierung des Kaffeemehls an. Mithilfe eines Abschlagbehälters können Barista das Kaffeemehl sehr sauber und einfach aus dem Sieb abstreifen und entfernen. Die Kaffeemaschine bleibt so sauber und du kannst den Abfall problemlos entsorgen oder weiterverwenden.

Mit einem Schlaglöst du das Kaffeepulver aus dem Behälter, ohne im Inneren herum zu kratzen und einen Schaden anzurichten. Alles was du machen musst, ist, beherzt direkt auf die Knockbox schlagen. Im Anschluss daran kannst du mit einem Pinsel die letzten Reste Kaffeesatz aus dem Siebträger entfernen.

Die Waage

Wenn es um feine Abstufungen geht, hilft eine Waage, das Kaffeemehl und Wassermenge zu portionieren. Das ist vor allen Dingen dann empfehlenswert, wenn du grammgenau das Kaffeepulver dosieren möchtest. In den meisten Fällen reicht es, den Siebträger zu benutzen, denn die Hersteller und der Espressomaschine hinterlassen praktische Dosierungshilfen, die bei dem richtigen Maß helfen.

Die grundlegenden Einstellungen der Espressomaschinen sind oftmals vom Hersteller nachvollziehbar erklärt. Die Profis empfehlen von daher, sich erst einmal mit diesen Einstellungen auseinander zu setzen und dann die notwendigen Hilfsmittel anzuschaffen.

Du kannst die Zubehörteile für die Maschinen online im Shop bestellen und dann in wenigen Werktagen entgegennehmen.

So sparst du jede Menge Zeit und findest zu einem angemessenen Preis und einem flotten Versand genau die Teile, die du für einen perfekten Espresso benötigst.

Was ist bei der Auswahl der Hilfsmittel für Espresso und Co. zu beachten?

Die guten Hilfsmittel punkten mit einer einfachen Handhabung und Bedienung. Zugleich ist es notwendig, die ersten Handgriffe vorher mit den Maschinen zu üben. Das verbessert die späteren Ergebnisse. Vorab solltest du beim Hersteller die wesentlichen Informationen abrufen und beispielsweise die Bedienungsanleitungen vorab lesen, die erforderlich für die Benutzung sind. Damit erhöhen sich nicht nur der Benutzerkomfort, sondern auch die Chancen für ausgewählte Aromen.

ZUSAMMENFASSUNG

Wer den Komfort im Umgang mit einer Espressomaschine für bessere Ergebnisse optimieren möchte, sollte sich vor dem Kauf überlegen, welche Kaffeegetränke größtenteils produziert werden. Online gibt es mehrere Möglichkeiten, sich fortzubilden oder in der Community mit anderen Kaffeefans auszutauschen. Individuelle Möglichkeiten bieten auch die geläufigen Hilfsmittel wie die Schablonen für das Verzieren. Gleichzeitig solltest du deine Espressomaschine regelmäßig reinigen und entkalken. Schon kleinste Abweichungen können den Geschmack trüben.